Dung Gee und die Rauhnächte

Aktualisiert: 22. Dez 2020

Die Wintersonnenwende, in China auch Dung Gee genannt, wird im Imperial* Feng Shui dem Beginn eines neuen Jahres zugeordnet und gehört somit zu den wichtigsten Tagen des Jahres.

An diesem Tag, dem 21. Dezember, erreicht die Sonne ihren tiefsten Stand im Jahreslauf. Es folgt der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.

Am 22. Dezember findet ein Chi-Wechsel statt und die Yin-Energie geht in die Yang-Energie über und leitet den neuen energetischen Jahreszyklus (Wechsel von Yin zu Yang) ein. Anschließend werden die Tage bis zur Sommersonnenwende wieder länger und auch heller. Das neue Jahr wird in China offiziell erst am 25. Februar 2021 eingeleitet.

Räucherkultur in China

Die Räucherkultur besteht in China bis heute. Sie entstand wohl um 150 v. Chr. im Zen-Buddhismus durch dessen Begründer Bodhidarma. Räucherungen werden bei jeglichen Formen von Zeremonien, als Schutz zum Fernhalten von bösen Geister, bei Gebeten für die Ahnen, für Wohlstand und Glück, wie auch in Meditationen abgehalten.

Sowohl bei daoistischen Heilmethoden als auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) galten die unterschiedlichen Räucherstoffe als Heilmittel, die durch ihren Duft eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben.


Die magischen Rauhnächte

Während in China Dung Gee gefeiert wird, beginnen in Europa zur gleichen Zeit die so genannten Rauhnächte. Der genaue Ursprung der zwölf magischen Nächte lässt sich nur schwer ermitteln.

Die Wintersonnenwende leitet die mystische Zeit des Jahres ein, eine Zeit zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Am 24. Dezember wird der endgültige Wandel der Jahreszeiten eingeleitet, die Schleier zur spirituellen Welt werden dünner, die Tore der geistigen Welt öffnen sich für uns. Es folgen die zwölf magischen Rauhnächte vom 25. Dezember bis zum 5. Januar. In dieser Zeit sind wir empfänglicher denn je und bewegen uns in einer magischen Zeit „zwischen den Welten“. In dieser Verbindung zu uns selbst erhalten wir die Möglichkeit, unsere Schattenseite anzunehmen und Menschen zu verzeihen.

In vergangenen Jahrhunderten nutzte man die Zeit der Rauhnächte, um zu feiern und alte Weisheiten und Geschichten weiterzuerzählen. Heutzutage geben uns die zwölf Heiligen Nächte die Möglichkeit für innere Einkehr, Stille, um das alte Jahr zu reflektieren und das neue Jahr zu planen. Jede einzelne Rauhnacht steht für ein Monat im darauffolgenden Jahr. Vielleicht versuchst auch Du einmal, jede der Rauhnächte ganz bewusst wahrzunehmen und die Zeit für dich und deine Wünsche und Pläne zu nutzen.

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Vorbereitung auf die Rauhnächte

Um deine Rauhnächte zu zelebrieren, brauchst du nicht viel:

- Meditationsplatz

- Notizheft und Stift

- Kerze

- Räuchermaterialien (Feder, eine feuerfeste Schale, Kohle oder Sand)

- Tarotkarten

- Schöne Musik

- eine kraftvolle Meditation


Meine Empfehlungen für das Räucherwerk:

Weißer Salbei

Der indianische Räuchersalbei (Salvia apiana) gehört zur Gattung des Salbeis und kommt ursprünglich aus Zentralamerika. Er ist bekannt für seine stark reinigende Kraft. Wenn Du Dich von Krankheit oder langanhaltenden Schmerz befreien möchtest, dann solltest Du unbedingt hochwertigen weißen Salbei zum Räuchern verwenden.


Weihrauch

Der Weihrauch (Olibanum) wird aus Boswellienharz gewonnen und ist im Zentralafrikanischen Raum sowie in Indien zu Hause. Weihrauch wirkt antiseptisch, desinfizierend und entzündungs-hemmend. Außerdem wirkt sich der wohltuende Duft positiv auf Körper, Seele und Geist aus.


Wachholder

Kommt aus der Pflanzengattung der Zypressengewächse und ist vorwiegend auf der Nordhalbkugel der Erde zu finden. Wacholderbeeren oder -Holz (Juniperus) wird als Schutzpflanze verräuchert, vertreibt negative Energien und wirkt stark reinigend.


Jasmin

Das Klettergehölz (Jasminum officinale) stammt ursprünglich aus dem Himalaya und Westchina. Eine Räucherung mit Jasmin wirkt sich positiv bei mentaler Erschöpfung und Stress aus. Außerdem verleiht es eine aphrodisierende, beruhigende und stärkende Wirkung auf unseren Geist.



Wie können wir die Rauhnächte am besten begehen?

Wir zelebrieren die Rauhnächte am besten, indem wir uns jeden Tag ganz bewusst Zeit für uns nehmen und unseren Geist beruhigen, um die Botschaften von außen wahrzunehmen. Auch eine Mediation kann uns dabei helfen, klarer zu empfangen. Alle Impulse, die wir erhalten, können wir in unser Tagebuch notieren.

Zum Räuchern kannst Du deinen Lieblingsduft verwenden; meist wählen wir für unsere Wünsche und Bedürfnisse das/den passende/n Räucherkraut/harz.

Du kannst dich selbst von oben bis unten einmal (aus)räuchern und deinen Meditationsplatz sowie deine Wohnung von allem Negativen befreien und mit guten Wünschen neu „befüllen“.


Wenn Du das Bedürfnis hast, alte Dinge in deinem Leben loszulassen, dann kannst auch ein kleines Verbrennungsritual durchführen. Alles, was dich noch beschäftigt oder dir Schmerz bereitet, kannst Du auf ein Blatt Papier schreiben, in einer feuerfesten Räucherschale verbrennen und in Liebe und Dankbarkeit gehen lassen. Du wirst in dieser Zeit auch intensiver träumen. Auch deine Träume können dir Aufschluss über das darauffolgende Jahr geben.


Am Neujahrstag empfiehlt es sich, die Wohnung nochmal komplett auszuräuchern und so das neue Jahr zu begrüßen, um vor allem Glück und Gesundheit einzuladen. Du möchtest deine ganz persönliche Neujahrsräucherung mit einer speziell für dich zusammengestellten Räuchermischung für deinen Wohnraum buchen? Dann melde dich noch heute für dein unverbindliches Kennenlerngespräch.


Falls du durch die magischen Rauhnächte begleitet werden möchtest, kann ich dir den Online-Kurs von ganz lieben Freunden Nicole und Coen sehr ans Herz legen.

https://www.hands-on-heart.com/rauhnaechte-anleitung-und-kurs/


*Imperial Feng Shui steht für eine Technik, die selten unterrichtet wird, weil es komplex und anspruchsvoll ist. Ich wurde darin ausgebildet und diese Methodik fließt auch ich in meinen Beratungen mit ein.

Photo: AdobeStock_225140901

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